Neuigkeiten

September 2020
Immaterielles Kulturerbe – Friedhofskultur

Die Friedhofskultur in Deutschland ist Immaterielles Kulturerbe – und wir tragen und gestalten auf unseren Friedhöfen diese wichtige kulturelle Säule aktiv mit. Zum Immateriellen Kulturerbe ernannt wurde das, was Menschen auf dem Friedhof tun: Trauern, Erinnern und Würdigen genauso wie Gestalten, Pflegen und Weiterentwickeln.

Jeweils ein Friedhof aus jedem Revier, nämlich der Husumer Ostfriedhof, der Niebüller Parkfriedhof sowie der Friedhof in Friedrichstadt, wurden hierfür am 18.09.2020, stellvertretend für alle 38 Friedhöfe des Friedhofswerks, mit einem Schild ausgezeichnet. Diese machten damit zum Tag des Friedhofs 2020 deutlich, wie wichtig Friedhofskultur für unsere Gesellschaft ist. Unsere Friedhöfe bilden – wie alle anderen Friedhöfe auch – den Kulturraum, auf dem sich diese Kulturform entfaltet: kraftvoll, lebendig und identitätsstiftend.

Wir sind damit Leuchtturm-Partner einer bundesweiten Aktion, in der 300 Friedhöfe in 125 Städten als Kulturräume ausgewiesen werden. Detaillierte Informationen dazu gibt es auf www.kulturerbe-friedhof.de.


Juni/Juli/August 2020
Revier IV
Friedhöfe unter neuer Leitung / Friedhofsumgestaltungen

Zum 01. Juli 2020 wurde unser langjähriger Revierleiter Michael Drechsler verabschiedet. Aufgrund von Corona leider nur in einem sehr kleinen Rahmen. Wir danken ihm für seine 12-jährige Arbeit auf den Eiderstedter Friedhöfen und wünschen Ihm einen erfüllten, gesunden und spannenden Ruhestand. Kommissarisch wurde die Revierleitung zum 01. Juli von Thomas Prigge, zugleich Revierleiter im Bereich Husum, übernommen. Als Ansprechpartner vor Ort steht Ihnen Thomas Treichel mit Rat und Tat zur Verfügung. Herr Treichel leitete bereits von 1999 bis zur Übernahme durch den Friedhofsverband Eiderstedt im Jahr 2008 die Gardinger Friedhöfe und wird jetzt mit Seminaren und Fortbildungen auf die langfristige Übernahme der Revierleitung vorbereitet.

Thomas Treichel

Auch in 2020 werden die Friedhöfe des Nordfriesischen Friedhofswerkes weiterhin konsequent umgestaltet. So wurden auf dem „Neuen Gardinger“ Friedhof in Absprache mit der politischen Gemeinde bereits erste Friedhofsbereiche einer parkähnlichen Entwicklung überführt. Dabei wurden zehn fruchttragende Bäume, inmitten von diesjährig zum Artenschutz entstandenen Blühwiesen, gepflanzt und vorhandene Rhododendren im Eingangsbereich des Friedhofes platziert.
Andere Friedhöfe wurden durch umfangreiche Pflanzungen und aufgestellte Bänke attraktiver gestaltet. Außerdem haben Gardinger Konfirmanden bereits im zeitigen Frühjahr hergestellte Nistkästen auf verschiedenen Eiderstedter Friedhöfen angebracht.
Eine neue fischförmige Gemeinschaftsgrabanlage („St. Laurentius“) erhielt der Katinger Friedhof, die durch die verschiedenen Gremien bestimmt wurde.


Juli 2020
Revier I
Neue Urnengemeinschaftsanlagen und Umgestaltungen

Auf dem Friedhof Emmelsbüll sind die beiden Granitsegel in der Gemeinschaftsanlage “vor dem Wind” gesetzt worden. Dies wurde durch großzügige Unterstützung der Kirchengemeinde möglich. Leider scheint hier die zentrale Eibe den nassen Winter nicht überstanden zu haben und wird ersetzt werden müssen. Eine Eibe wird es dann aber nicht mehr werden. Ansonsten blühen die Rosen und die Bäume gewöhnen sich langsam an das Klima und den schweren Boden. Im Frühjahr ist noch eine Zierkirsche hinzugekommen und für den Bereich nördlich der Kirche ist eine Anpflanzung in Planung.

Urnengemeinschaftsanlage “Vor dem Wind”

In Klanxbüll ist auch eine neue Gemeinschaftsanlage entstanden, die, wenn die Eiben sich von einem vorgenommenen Rückschnitt erholt haben, ein schönes Bild geben wird. Sie bietet Platz für 14 Stellen mit je zwei Urnen. Die Urnenstellen liegen hintereinander, sodass genügend Breite für einen halb liegenden Kissenstein mit den Namen der Verstorbenen bleibt. Für einzelne Urnen bieten wir den Bereich eines Pflanzstreifens unter dem Ahorn an. Vor der Anlage ist es möglich, sich auf einer Sitzbank unter einem Zierapfelbaum auszuruhen.

Ebenfalls in Klanxbüll haben wir auf den Querwegen im Ostteil des Friedhofes ein Flies ausgelegt und darauf Brechsand verteilt. Nun hoffen wir, dass sich auf diesen Wegen etwas tut! Ein wenig Blumensaat ist ausgebracht, ein paar Sprossen vom Mauerpfeffer sind verteilt worden und Besucher sind aufgefordert, auch mal etwas aus Feld und Flur zu sammeln und die Natur so auf “den Weg zu bringen”. Wir sind auf das Ergebnis gespannt!

Brechsandflächen zur Bepflanzung

Was hier weiter ins Auge springt sind ein paar bunte Pfähle, die an den Stellen stehen, wo einmal ein Baum stehen soll. Hier bieten wir die Möglichkeit, sich mit einer Baumspende in die Gestaltung des Friedhofes einzubringen. Im Ostteil des Friedhofes soll eine “Allee” aus kleinkronigen Scharlachdornen entstehen. Im Bereich des hinteren Parkplatzes wird es die nordische Vogelbeere sein, die sich Wind und Wetter stellen muss. Wer die Vorstellung interessant findet, so einen Beitrag zu leisten und Erinnerung über viele Jahre möglich zu machen, kann sich gerne bei uns melden.


Mai 2020
Revier I
Parkfriedhof Niebüll / Friedhof Neugalmsbüll

Auf dem Parkfriedhof Niebüll und dem Friedhof Neugalmsbüll hatten wir das Glück, unsere Friedhöfe einmal aus einer ganz anderen Perspektive sehen zu können. Reinhard Wienecke, Friedhofsbeautragter der Evangelischen Kirche in Mecklenburg-Vorpommern, ließ im Rahmen einer Studie seine Drohne über sie hinweg fliegen und schoss dabei tolle Aufnahmen. 


Februar/März 2020
Revier I
Parkfriedhof Niebüll

Auf dem Niebüller Parkfriedhof können sich Bienen und andere Insekten ab sofort über ein eigenes Hotel freuen. Vier Schüler einer 9. Klasse der Gemeinschaftsschule Niebüll haben sich im Rahmen ihres Schülerprojekts für das Erbauen eines Insektenhotels entschieden. Dafür haben wir gerne einen Platz auf unserem Friedhof zur Verfügung gestellt. Auch uns ist der Erhalt der Artenvielfalt sehr wichtig und es ergänzt sehr schön unsere bereits vorhandenen Bienenbeuten und im Sommer wieder blühenden Blumenwiesen. Die Schüler haben sich um Fördermittel des BUND gekümmert und einige Sponsoren (Naturwelt-Stollberg, Schlossdielen Schönlein, Zimmerei Dohrn und Tischlerei Dohrn) für das benötigte Material für sich gewonnen. Das anschließende Aufstellen und Befüllen erfolgte in Eigenregie durch die Schüler. Wir freuen uns bereits auf rege Belegung des tollen Hotels.

Anlässlich des 100. Jahrestages der Volksabstimmung im Landesteil Schleswig ist der Niebüller Geschichtsverein mit dem Vorschlag an uns herangetreten, den Bereich um die Gräber von Alwin Lensch und Julius Momsen neu zu gestalten. Geplant ist, diese Gräber mittels baulicher Maßnahmen hervorzuheben und durch eine neue, über den Bereich hinaus gehende Bepflanzung in das Gesamtbild um das Lindenrondell herum zu integrieren. Hierzu ist von Seiten der Stadt Unterstützung in Aussicht gestellt worden. Auch im Bereich der Ehrenmale haben Auszubildende des Bauhofes tolle Arbeit abgeliefert und einen Ablageplatz für Kränze gepflastert. Vielen Dank sagen wir für die Mitwirkung von dieser Seite.

-Verschoben!-
Aufgrund der COVID-19-Pandemie wird die Friedhofsbegehung auf September/Oktober oder ggf. ins kommende Jahr verschoben. Ein genauer Termin steht noch nicht fest, erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit.
Am 15. Mai 2020 wird unter Federführung des Wilhelminen-Hospizes eine Friedhofsbegehung der besonderen Art stattfinden: Mit dem Begriff „Friedhofsgeflüster“ wird wohl kaum einer viel verbinden können. Eine „schwarze Witwe“ wird uns mit ihren Geschichten rund um den Friedhof eine etwas andere Sicht auf diesen Ort geben. Der Rundgang beginnt um 19:30, um eine Spende zu Gunsten der Anlaufstelle „Trau Dich“ wird gebeten.


Februar 2020
Was steht Anfang 2020 auf unseren Friedhöfen an?

Im letzten Jahr haben wir bereits einiges zur Artenvielfalt beigetragen. Und so soll es auch im Jahr 2020 weitergehen! In 2019 haben wir uns sehr über das viele positive Feedback zu unseren Blühflächen gefreut und hoffen, dass unsere Freude über unsere Aussaaten und Bepflanzungen in diesem Jahr wieder auf Sie übergreift.

Wir haben auf unseren Friedhöfen teilweise bereits neue Mülltonnen aufgestellt und die Kompostplätze erneuert. Wir freuen uns, wenn es allen Friedhofsbesuchern dadurch möglich ist, die anfallenden Reste entsprechend ihrer Weiterverwertung einzusortieren und uns somit zu helfen, Kosten zu sparen und auch der Umwelt einen Dienst zu erweisen.

Im Revier I
Auf dem Parkfriedhof in Niebüll entsteht gerade im Rahmen eines Schülerprojektes ein Insektenhotel, über das wir uns sehr freuen. Hierzu folgt nach Fertigstellung noch ein ausführlicher Bericht. Außerdem wurde neben den Ehrenmählern ein Hafendalben aufgestellt. Hier soll Angehörigen die Möglichkeit gegeben werden, Plaketten zum Gedenken an Verstorbene anzubringen, die nicht auf dem Parkfriedhof beigesetzt worden sind. Die Gesamtanlage wird bis zum Sommer fertiggestellt sein.
Dem Deezbüller Friedhof wollen wir auch in Zukunft seine Besonderheiten erhalten und auf die klassische Gestaltungsart der Wahlgräber achten. Als Gründenkmal ist der Friedhof in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein aufgeführt. Hier wurden über den Winter die Hecken zurückgeschnitten und ein paar Neupflanzungen getätigt.

Im Revier III
In Husum wurde auf dem Ostfriedhof mit der Neugestaltung eines Dünengartens begonnen, einer Urnengemeinschaftsanlage die sehr schön in unser Küstengebiet passt. Es wurde auch bereits ein gemeinschaftlicher Stein in Form eines Leuchtturms aufgestellt.

In der örtlichen Presse gab es zuletzt einen Artikel über Hundekot auf dem Husumer Westfriedhof. Leider ist dies auf all unseren Friedhöfen ein Problem. Wir hoffen für das neue Jahr auf einsichtige Hundebesitzer und weniger Hundekot, nicht nur auf den Wegen, sondern auch im Gras.

Im Revier IV
Wir freuen uns auf den Frühling und gestalten den Gardinger Friedhof ein wenig um. Dort wird es umfangreiche Rhododendrenpflanzungen geben sowie Anlagen von Blühstreifen auf alten Grabfeldbereichen, die nicht mehr benötigt werden. Dies wird auch wieder den Insekten zugutekommen. Blühstreifen wird es im größeren Umfang auch auf dem Friedhof in Friedrichstadt geben. Und zuguter Letzt werden wir auf dem Katinger Friedhof eine neue Urnengrabanlage gestalten, welche unsere beliebte Fischform erhalten wird.


Neuigkeiten aus 2019

September 2019
Revier I
Ein Résumé

Der Sommer ist vorbei.
Wir hoffen auf einen milden, sonnigen Herbst, der zu schönen Spaziergängen auf unseren Friedhöfen Gelegenheit bietet.

Die Bienenwiesen haben sich gut entwickelt. Dem einen oder anderen ist es vielleicht nicht bunt genug gewesen, aber wir haben bei der Auswahl der ausgesäten und -gepflanzten Arten eher die „Interessen“ der Insekten aller Art in den Vordergrund gestellt. Darunter auch Pflanzen, die auf Roten Listen zu finden sind und sich hoffentlich bei uns etablieren.Um der Fauna auf dem Parkfriedhof Niebüll noch mehr „unter die Flügel zu greifen“, freuen wir uns, dass im Rahmen eines Schülerprojektes der Gemeinschaftsschule eine Insektenwohnanlage errichtet wird.

Für diesen Herbst stehen auf unseren Friedhöfen im Reiver I noch weitere Projekte an, die durch großzügige Spenden ermöglicht werden – für die wir uns auch an dieser Stelle herzlich bedanken möchten! Der Bereich um die Ehrenmäler in Niebüll wird durch die Anpflanzung einiger Bäume, einer Hecke und blühender Stauden und Sträucher aufgewertet. Es sollen zudem bessere Sitzgelegenheiten aufgestellt werden, sowohl in Niebüll, als auch in Emmelsbüll und Braderup.

Außerdem soll auf dem Niebüller Parkfriedhof neben den Ehrenmälern ein Dalben aufgestellt werden, an dem Angehörige von nicht auf diesem Friedhof beigesetzten Personen eine Namensplakette zum Gedenken anbringen lassen können. Das Rundum wird ein wenig maritim gestaltet. Eine Art Holzsteg wird gebaut, ein Sitzplatz eingerichtet und alles mit Gräsern und Stauden umpflanzt.

Und auch sonst wird sich auf den Friedhöfen noch einiges tun, sowohl was die Bepflanzungen auf all unseren Friedhöfen betrifft, als auch beispielsweise eine neue, für die Nutzungsberechtigten pflegelose, Urnengrabanlage in Klixbüll.

Auf dem Deezbüller Friedhof nehmen wir am 3. Oktober an der landesweiten Baumpflanzaktion teil und werden einen schönen Baum auf dem Friedhof pflanzen. Der gleichzeitig stattfindende Straßenflohmarkt ist nur ein Anlass mehr, dabei zu sein.

Am Samstag, den 16. November, nachmittags zwischen 14:00 und 16:00 Uhr findet in bescheidenem Rahmen unser Tag des offenen Friedhofs auf dem Niebüller Parkfriedhof statt. Wir stehen da gerne bereit, um persönlich zu zeigen, was auf dem Parkfriedhof entstanden ist und noch entstehen soll. Auch ein Besuch in den Büroräumen ist gerne gesehen.

Natürlich freuen wir uns jeden Tag über Besuch und Interesse!


Präsentiert vom NFW und den ortsansässigen Kirchengemeinden:
Kinovorstellung “Der Stein zum Leben”
Ein Dokumentarfilm von Katinka Zeuner

Eck´s Kino Niebüll: 18.11. 19:00 Uhr
Kino Center Husum: 19.11. 19:30 Uhr

Ein Zirkuswagen und ein Frachtcontainer dienen dem Steinmetz Michael Spengler als Werkstatt. Hier empfängt er Menschen in Trauer. Gemeinsam gestalten sie Grabsteine, die von den Toten erzählen. Die Eltern Neustadt haben ihren 2-jährigen Sohn verloren. Im Dialog mit Michael finden sie Worte, die ihren Gefühlen Ausdruck verleihen. Aus Worten werden Material und Form. Der rauschende Atem des Kindes soll sich in einem fragilen Kalkstein widerspiegeln. Hardburg Stolle ist keine Frau der vielen Worte. Unter Michaels Anleitung schwingt sie beherzt den Hammer, um einen Findling zu spalten und spürt eine Kraft, die lange vergraben war. Familie Jacob ringt um die Essenz aus dem langen Leben des Großvaters. Der Naturverbundene, Lebemann, Patriarch. Wie sieht ein Objekt aus, dass ihn im Kern trifft? Michael hilft ihnen über die Grenzen ihrer Vorstellungskraft hinaus. Sensibel begegnet er dem Material und den Menschen und begleitet jede Familie auf eigene Art auf dem oft monatelangen Weg. Schritt für Schritt, Entscheidung für Entscheidung. Der Film erzählt von diesem mühevollen und intimen Prozess und zeigt wie die Arbeit am Stein den Tod im wahrsten Sinne des Wortes begreifbarer macht. Die Steine nehmen Form an. Und in den Angehörigen reift ein neues Verhältnis zu ihren Toten – und zum Leben.

Seit dem 23.05.2019 in den Kinos zeigen am 18.11.2019 um 19:00 Uhr das Eck´s Kino Niebüll und am 19.11.2019 um 19:30 Uhr das Kino Center Husum den ungewöhnlichen Dokumentarfilm von Katinka Zeuner.

Im Anschluss an die jeweilige Filmvorstellung findet mit dem Steinmetz Michael Sprengler sowie Vertretern des NFWs und der ortsansässigen Kirchengemeinde eine Nachbesprechung im Kinosaal statt.

[PDF-Flyer]

Juni 2019
Revier IV
Neue Grabanlagen und erste Blütenprächte

Auf dem Alten Friedhof Oldenswort wurde im Bereich der Kirche als gemeinsames Projekt mit der Gemeinde und Kirchengemeinde eine neue Grabgemeinschaftsanlage (“St. Panktratius”) in Form eines christlichen Symbols, dem Fisch, angelegt. Auf den unbepflanzten Streifen wird noch eine schmale, immergrüne Hecke gepflanzt. Beisetzungen sind bereits möglich, die Pflege wird zu Ihrer Entlastung von unseren Gärtnern übernommen. In Tating und Poppenbüll wurden zwei weitere, kleinere Grabanlagen errichtet.

Im Eiderstedter Raum lassen sich auch schon die ersten Blumen sichten, die im Rahmen unserer Aktion “Artenreicher Friedhof” blühen dürfen.

“St. Pankratius” in Oldenswort

Friedhof Poppenbüll


April 2019
Artenreiche Friedhöfe

Auf unseren Friedhöfen entstehen in diesem Jahr auf ungenutzen Rasenflächen bunte Blumenwiesen. Außerdem werden und wurden Bienenkästen, Totholzzäune und Nistkästen aufgestellt, die alle dem Artenreichtum zugutekommen werden. Nutzen Sie die Gelegenheit für Spaziergänge auf unseren Friedhöfen, unsere Blumenwiesen werden Sie an den aufgestellten Informationsschildern (rechts) erkennen. Und vielleicht entdecken Sie dabei sogar einige Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge.


Januar 2019
Neuer Friedhof Tönning
Errichtung eines Pavillons

Auf dem Neuen Friedhof Tönning haben wir als Erweiterung des neu angelegten Gräberfeldes in Absprache mit Pastorin Mester-Römmer und der politischen Gemeinde Tönning einen Pavillon errichtet. Für diese bauliche Veränderung wurde bewusst der Eingangsbereich des Friedhofes gewählt, um zum Ansehen dessen beizutragen. Mit ihm sind nun, als Alternative zur Kirche, Andachten auch im Freiem und dennoch in Ruhe, abgeschieden und mit Schutz vor Witterung möglich. Wir hoffen mit dieser Initiative den Wünschen der Hinterbliebenen zu entsprechen. Das Ganze ist als ein Beitrag unserer engagierten Betriebsführung zu betrachten.


Januar 2019
Revier I
Weitere Friedhöfe übertragen

Zum 01.01.2019 wurden mit den Friedhöfen Aventoft und Klanxbüll im Revier I zwei weitere Friedhöfe an das NFW übertragen. Ab sofort ist die Revierzentrale in Niebüll somit für zehn Friedhöfe der Umgebung zuständig.

Neuigkeiten aus 2018

Dezember 2018
Parkfriedhof Niebüll
Umzug unserer Revierzentrale

Auf dem Niebüller Parkfriedhof ist ein Neubau mit Dachbegrünung für die Revierzentrale des Reviers I entstanden. Neuer Revierleiter ist Thomas Andresen. Ihm zur Seite stehen die Verwaltungsmitarbeiter Anke Jannsen und Lars Brodersen. Sie erreichen die Verwaltung im neuen Bürogebäude Montag bis Freitag von 9.00 – 12.00 Uhr und Mittwoch auch von 14.00 – 17.00 Uhr unter 04671-60297710.
Zum 01.01.2019 wird das NFW auch die Trägerschaft für die Friedhöfe Aventoft und Klanxbüll übernehmen. Dann ist unsere Revierzentrale für insgesamt zehn Friedhöfe der Umgebung zuständig und bietet genügend Platz für Beratungsgespräche rund um die Themen Grabkauf und Grabpflege. Auf den Friedhöfen werden die Arbeiten von den erfahrenen, langjährigen Friedhofsgärtnern ausgeführt.
Wir danken der Kirchengemeinde Niebüll, dass Frau Jannsen, ehemalige Gemeindesekretärin, bis jetzt im Pastorat arbeiten konnte.

v.l.n.r. Anke Jannsen, Lars Brodersen, Manfred Scheffler, Silke Jensen, Broder Brodersen, Thomas Andresen, Werner Christiansen, Svenja Tiedemann, Jörg Schollek

Juli 2018
Eiderstedt
Neue Urnengrabanlagen gestaltet

Auf drei unserer Eiderstedter Friedhöfe wurden in liebevoller Arbeit neue Urnenanlagen angelegt. Bestattungen sind noch auf allen drei Anlagen möglich. Auf 1,00 x 0,80 m können zwei Urnen pro Grabstätte beigesetzt werden. Es handelt sich um „gepflegte Anlagen“, das heißt die Bepflanzung sowie Pflege erfolgen ausschließlich durch das NFW. Diese werden immer häufiger nachgefragt, da Angehörige beispielsweise oft weiter weg wohnen.

                                          


Juli 2018
Südfriedhof Husum
Neues Grabfeld für die Bestattung von Angehörigen muslimischen Glaubens

Das deutsche Bestattungsrecht und die muslimische Bestattungstradition stehen in vielen Dingen im Widerspruch zueinander. So kommt es, dass viele Verstorbene zur Bestattung in ihre Heimat überführt werden. Allerdings gibt es immer mehr Muslime, die in Deutschland aufgewachsen oder sogar geboren wurden. Sie haben Angehörige vor Ort und möchten auch gerne hier bestattet werden oder eine Rückführung und regelmäßige Besuche sind schlichtweg zu teuer. Muslimische Bestattungen sind in vielen großen Städten bereits möglich, in unserer Umgebung jedoch noch eher selten. Doch die Nachfrage nach Ihnen steigt. Natürlich müssen Kompromisse gefunden werden, da das deutsche Recht gewisse Regeln vorgibt. Auf dem Südfriedhof wurden für ein gesondertes Gräberfeld nun besondere Bestimmungen erlassen, um eine dem muslimischen Glauben entsprechende und würdige Ruhestätte zu schaffen. Die Grabstätten sind im Beisein eines Imams nach Mekka ausgerichtet worden, eine Bestattung kann im Sarg oder im Leinentuch erfolgen. Für die Trauerfeiern steht bei Bedarf die Kapelle auf dem Südfriedhof für bis zu 220 Personen zur Verfügung. Rituelle Waschungen, die der Bestattung vorausgehen, können in dem dafür vorgesehenen Raum der Leichenhalle durchgeführt werden. Und auch sonstige rituelle Handlungen, die für eine muslimische Bestattung wichtig sind, können unter Rücksichtnahme auf andere Friedhofsbesucher auf diesem Gräberfeld durchgeführt werden. Muslimische Bestattungen sind bereits u.a. auf dem Friedhof Klint in Rendsburg, dem Friedhof Schleswig-Friedrichsberg und dem Friedhof Friedenshügel in Flensburg möglich – und seit Juni auch in Husum auf dem Südfriedhof, wo es seit längerem auch bereits ein Grabfeld für Jesiden gibt. Interessierte können sich an die Revierzentrale des Friedhofswerkes in Husum wenden. Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite und klären auch gegebenenfalls offene Fragen.

Neuigkeiten aus 2017

November 2017
Neuer Friedhof Garding
Skulpturengruppe eingeweiht

Auf dem Neuen Friedhof Garding hat die Einweihung der Stelen des Künstlers Jons Drawert stattgefunden. Sieben Stelen aus 600 Jahre alten Dielenholzboden, die einst wahrscheinlich in der Thielenburg in Dithmarschen die Decke eines sechs Meter langen Saals getragen haben, stellen die Schöpfungsgeschichte dar. Ein künstlerischer Beitrag, über den wir uns sehr freuen, der den Friedhof interessanter macht und zum Verweilen einlädt. „Alle Menschen, die hier begraben sind und betrauert werden, sind Teil der Schöpfung gewesen“, erklärt der Künstler, „sie haben in und mit der Schöpfung gelebt.“ Aber ihm fällt noch mehr dazu ein: „Das Werden und Vergehen im Jahreslauf der Schöpfung ist sinnbildlich für Leben und Tod.“