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Herzlich willkommen beim Ev.-Luth. Nordfriesischen Friedhofswerk

Wir laden Sie herzlich ein, uns auf unserer Homepage näher kennen zu lernen. Rund um das Thema Bestattung sind wir an Ihrer Seite und möchten Ihnen hier einen ersten Einblick gewähren.

Lassen Sie sich von uns beraten

Wenn ein naher Angehöriger stirbt sind Sie in tiefer Trauer und doch müssen Sie sich um vieles kümmern. Wie sieht es mit der Bestattung aus und was ist mit der Grabpflege? Eine namenlose Urnenbeisetzung oder doch lieber ein Einzelwahlgrab?

Wir meinen, dass es einen Ort geben muss, an dem Sie in ungestörter Stille an den Verstorbenen denken und in Ruhe trauern können. Eine individuelle Grabstätte bietet einen direkten Trauerbezug an einem würdevollen Ort.

Wir stellen Ihnen auf den nachfolgenden Seiten unsere Leistungen vor. Für Ihre individuelle Beratung rufen Sie uns gerne an.

Das Friedhofswerk ist aktuell zuständig für 36 Friedhöfe.


Neuigkeiten

Juli 2018
Eiderstedt
Neue Urnengrabanlagen gestaltet

Auf drei unserer Eiderstedter Friedhöfe wurden in liebevoller Arbeit neue Urnenanlagen angelegt. Bestattungen sind noch auf allen drei Anlagen möglich. Auf 1,00 x 0,80 m können zwei Urnen pro Grabstätte beigesetzt werden. Es handelt sich um „gepflegte Anlagen“, das heißt die Bepflanzung sowie Pflege erfolgen ausschließlich durch das NFW. Diese werden immer häufiger nachgefragt, da Angehörige beispielsweise oft weiter weg wohnen.

                                                                                      
“Herzog-Philipp-Feld” Neuer Friedhof in Tönning                               “Kreuz” in Friedrichstadt

                                   
                                “St. Nikolai Feld” in Sankt-Peter Ording Bövergeest

Juli 2018
Südfriedhof Husum
Neues Grabfeld für die Bestattung von Angehörigen muslimischen Glaubens

Das deutsche Bestattungsrecht und die muslimische Bestattungstradition stehen in vielen Dingen im Widerspruch zueinander. So kommt es, dass viele Verstorbene zur Bestattung in ihre Heimat überführt werden. Allerdings gibt es immer mehr Muslime, die in Deutschland aufgewachsen oder sogar geboren wurden. Sie haben Angehörige vor Ort und möchten auch gerne hier bestattet werden oder eine Rückführung und regelmäßige Besuche sind schlichtweg zu teuer. Muslimische Bestattungen sind in vielen großen Städten bereits möglich, in unserer Umgebung jedoch noch eher selten. Doch die Nachfrage nach Ihnen steigt. Natürlich müssen Kompromisse gefunden werden, da das deutsche Recht gewisse Regeln vorgibt. Auf dem Südfriedhof wurden für ein gesondertes Gräberfeld nun besondere Bestimmungen erlassen, um eine dem muslimischen Glauben entsprechende und würdige Ruhestätte zu schaffen. Die Grabstätten sind im Beisein eines Imams nach Mekka ausgerichtet worden, eine Bestattung kann im Sarg oder im Leinentuch erfolgen. Für die Trauerfeiern steht bei Bedarf die Kapelle auf dem Südfriedhof für bis zu 220 Personen zur Verfügung. Rituelle Waschungen, die der Bestattung vorausgehen, können in dem dafür vorgesehenen Raum der Leichenhalle durchgeführt werden. Und auch sonstige rituelle Handlungen, die für eine muslimische Bestattung wichtig sind, können unter Rücksichtnahme auf andere Friedhofsbesucher auf diesem Gräberfeld durchgeführt werden. Muslimische Bestattungen sind bereits u.a. auf dem Friedhof Klint in Rendsburg, dem Friedhof Schleswig-Friedrichsberg und dem Friedhof Friedenshügel in Flensburg möglich – und seit Juni auch in Husum auf dem Südfriedhof, wo es seit längerem auch bereits ein Grabfeld für Jesiden gibt. Interessierte können sich an die Revierzentrale des Friedhofswerkes in Husum wenden. Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite und klären auch gegebenenfalls offene Fragen.

November 2017
Neuer Friedhof Garding
Skulpturengruppe eingeweiht

Auf dem Neuen Friedhof Garding hat die Einweihung der Stelen des Künstlers Jons Drawert stattgefunden. Sieben Stelen aus 600 Jahre alten Dielenholzboden, die einst wahrscheinlich in der Thielenburg in Dithmarschen die Decke eines sechs Meter langen Saals getragen haben, stellen die Schöpfungsgeschichte dar. Ein künstlerischer Beitrag, über den wir uns sehr freuen, der den Friedhof interessanter macht und zum Verweilen einlädt. „Alle Menschen, die hier begraben sind und betrauert werden, sind Teil der Schöpfung gewesen“, erklärt der Künstler, „sie haben in und mit der Schöpfung gelebt.“ Aber ihm fällt noch mehr dazu ein: „Das Werden und Vergehen im Jahreslauf der Schöpfung ist sinnbildlich für Leben und Tod.“