Neuigkeiten

Tipp: Kinovorstellung “Der Stein zum Leben”
Ein Dokumentarfilm von Katinka Zeuner
Ein Zirkuswagen und ein Frachtcontainer dienen dem Steinmetz Michael Spengler als Werkstatt. Hier empfängt er Menschen in Trauer. Gemeinsam gestalten sie Grabsteine, die von den Toten erzählen. Die Eltern Neustadt haben ihren 2-jährigen Sohn verloren. Im Dialog mit Michael finden sie Worte, die ihren Gefühlen Ausdruck verleihen. Aus Worten werden Material und Form. Der rauschende Atem des Kindes soll sich in einem fragilen Kalkstein widerspiegeln. Hardburg Stolle ist keine Frau der vielen Worte. Unter Michaels Anleitung schwingt sie beherzt den Hammer, um einen Findling zu spalten und spürt eine Kraft, die lange vergraben war. Familie Jacob ringt um die Essenz aus dem langen Leben des Großvaters. Der Naturverbundene, Lebemann, Patriarch. Wie sieht ein Objekt aus, dass ihn im Kern trifft? Michael hilft ihnen über die Grenzen ihrer Vorstellungskraft hinaus. Sensibel begegnet er dem Material und den Menschen und begleitet jede Familie auf eigene Art auf dem oft monatelangen Weg. Schritt für Schritt, Entscheidung für Entscheidung. Der Film erzählt von diesem mühevollen und intimen Prozess und zeigt wie die Arbeit am Stein den Tod im wahrsten Sinne des Wortes begreifbarer macht. Die Steine nehmen Form an. Und in den Angehörigen reift ein neues Verhältnis zu ihren Toten – und zum Leben.

Seit dem 23.05.2019 in den Kinos zeigt am 19.11.2019 auch das Kino Center Husum den ungewöhnlichen Dokumentarfilm von Katinka Zeuner.


[PDF-Flyer]


Juni 2019
Revier IV
Neue Grabanlagen und erste Blütenprächte

Auf dem Alten Friedhof Oldenswort wurde im Bereich der Kirche als gemeinsames Projekt mit der Gemeinde und Kirchengemeinde eine neue Grabgemeinschaftsanlage (“St. Panktratius”) in Form eines christlichen Symbols, dem Fisch, angelegt. Auf den unbepflanzten Streifen wird noch eine schmale, immergrüne Hecke gepflanzt. Beisetzungen sind bereits möglich, die Pflege wird zu Ihrer Entlastung von unseren Gärtnern übernommen. In Tating und Poppenbüll wurden zwei weitere, kleinere Grabanlagen errichtet.

Im Eiderstedter Raum lassen sich auch schon die ersten Blumen sichten, die im Rahmen unserer Aktion “Artenreicher Friedhof” blühen dürfen.

“St. Pankratius” in Oldenswort

Friedhof Poppenbüll


April 2019
Artenreiche Friedhöfe

Auf unseren Friedhöfen entstehen in diesem Jahr auf ungenutzen Rasenflächen bunte Blumenwiesen. Außerdem werden und wurden Bienenkästen, Totholzzäune und Nistkästen aufgestellt, die alle dem Artenreichtum zugutekommen werden. Nutzen Sie die Gelegenheit für Spaziergänge auf unseren Friedhöfen, unsere Blumenwiesen werden Sie an den aufgestellten Informationsschildern (rechts) erkennen. Und vielleicht entdecken Sie dabei sogar einige Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge.


Januar 2019
Neuer Friedhof Tönning
Errichtung eines Pavillons

Auf dem Neuen Friedhof Tönning haben wir als Erweiterung des neu angelegten Gräberfeldes in Absprache mit Pastorin Mester-Römmer und der politischen Gemeinde Tönning einen Pavillon errichtet. Für diese bauliche Veränderung wurde bewusst der Eingangsbereich des Friedhofes gewählt, um zum Ansehen dessen beizutragen. Mit ihm sind nun, als Alternative zur Kirche, Andachten auch im Freiem und dennoch in Ruhe, abgeschieden und mit Schutz vor Witterung möglich. Wir hoffen mit dieser Initiative den Wünschen der Hinterbliebenen zu entsprechen. Das Ganze ist als ein Beitrag unserer engagierten Betriebsführung zu betrachten.


Januar 2019
Revier I
Weitere Friedhöfe übertragen

Zum 01.01.2019 wurden mit den Friedhöfen Aventoft und Klanxbüll im Revier I zwei weitere Friedhöfe an das NFW übertragen. Ab sofort ist die Revierzentrale in Niebüll somit für zehn Friedhöfe der Umgebung zuständig.


Dezember 2018
Parkfriedhof Niebüll
Umzug unserer Revierzentrale

Auf dem Niebüller Parkfriedhof ist ein Neubau mit Dachbegrünung für die Revierzentrale des Reviers I entstanden. Neuer Revierleiter ist Thomas Andresen. Ihm zur Seite stehen die Verwaltungsmitarbeiter Anke Jannsen und Lars Brodersen. Sie erreichen die Verwaltung im neuen Bürogebäude Montag bis Freitag von 9.00 – 12.00 Uhr und Mittwoch auch von 14.00 – 17.00 Uhr unter 04671-60297710.
Zum 01.01.2019 wird das NFW auch die Trägerschaft für die Friedhöfe Aventoft und Klanxbüll übernehmen. Dann ist unsere Revierzentrale für insgesamt zehn Friedhöfe der Umgebung zuständig und bietet genügend Platz für Beratungsgespräche rund um die Themen Grabkauf und Grabpflege. Auf den Friedhöfen werden die Arbeiten von den erfahrenen, langjährigen Friedhofsgärtnern ausgeführt.
Wir danken der Kirchengemeinde Niebüll, dass Frau Jannsen, ehemalige Gemeindesekretärin, bis jetzt im Pastorat arbeiten konnte.


v.l.n.r. Anke Jannsen, Lars Brodersen, Manfred Scheffler, Silke Jensen, Broder


Juli 2018
Eiderstedt
Neue Urnengrabanlagen gestaltet

Auf drei unserer Eiderstedter Friedhöfe wurden in liebevoller Arbeit neue Urnenanlagen angelegt. Bestattungen sind noch auf allen drei Anlagen möglich. Auf 1,00 x 0,80 m können zwei Urnen pro Grabstätte beigesetzt werden. Es handelt sich um „gepflegte Anlagen“, das heißt die Bepflanzung sowie Pflege erfolgen ausschließlich durch das NFW. Diese werden immer häufiger nachgefragt, da Angehörige beispielsweise oft weiter weg wohnen.

                                                                         
“Herzog-Philipp-Feld” Neuer Friedhof in Tönning                          “Kreuz” in Friedrichstadt

                          
                                “St. Nikolai Feld” in Sankt-Peter Ording Bövergeest


Juli 2018
Südfriedhof Husum
Neues Grabfeld für die Bestattung von Angehörigen muslimischen Glaubens

Das deutsche Bestattungsrecht und die muslimische Bestattungstradition stehen in vielen Dingen im Widerspruch zueinander. So kommt es, dass viele Verstorbene zur Bestattung in ihre Heimat überführt werden. Allerdings gibt es immer mehr Muslime, die in Deutschland aufgewachsen oder sogar geboren wurden. Sie haben Angehörige vor Ort und möchten auch gerne hier bestattet werden oder eine Rückführung und regelmäßige Besuche sind schlichtweg zu teuer. Muslimische Bestattungen sind in vielen großen Städten bereits möglich, in unserer Umgebung jedoch noch eher selten. Doch die Nachfrage nach Ihnen steigt. Natürlich müssen Kompromisse gefunden werden, da das deutsche Recht gewisse Regeln vorgibt. Auf dem Südfriedhof wurden für ein gesondertes Gräberfeld nun besondere Bestimmungen erlassen, um eine dem muslimischen Glauben entsprechende und würdige Ruhestätte zu schaffen. Die Grabstätten sind im Beisein eines Imams nach Mekka ausgerichtet worden, eine Bestattung kann im Sarg oder im Leinentuch erfolgen. Für die Trauerfeiern steht bei Bedarf die Kapelle auf dem Südfriedhof für bis zu 220 Personen zur Verfügung. Rituelle Waschungen, die der Bestattung vorausgehen, können in dem dafür vorgesehenen Raum der Leichenhalle durchgeführt werden. Und auch sonstige rituelle Handlungen, die für eine muslimische Bestattung wichtig sind, können unter Rücksichtnahme auf andere Friedhofsbesucher auf diesem Gräberfeld durchgeführt werden. Muslimische Bestattungen sind bereits u.a. auf dem Friedhof Klint in Rendsburg, dem Friedhof Schleswig-Friedrichsberg und dem Friedhof Friedenshügel in Flensburg möglich – und seit Juni auch in Husum auf dem Südfriedhof, wo es seit längerem auch bereits ein Grabfeld für Jesiden gibt. Interessierte können sich an die Revierzentrale des Friedhofswerkes in Husum wenden. Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite und klären auch gegebenenfalls offene Fragen.


November 2017
Neuer Friedhof Garding
Skulpturengruppe eingeweiht

Auf dem Neuen Friedhof Garding hat die Einweihung der Stelen des Künstlers Jons Drawert stattgefunden. Sieben Stelen aus 600 Jahre alten Dielenholzboden, die einst wahrscheinlich in der Thielenburg in Dithmarschen die Decke eines sechs Meter langen Saals getragen haben, stellen die Schöpfungsgeschichte dar. Ein künstlerischer Beitrag, über den wir uns sehr freuen, der den Friedhof interessanter macht und zum Verweilen einlädt. „Alle Menschen, die hier begraben sind und betrauert werden, sind Teil der Schöpfung gewesen“, erklärt der Künstler, „sie haben in und mit der Schöpfung gelebt.“ Aber ihm fällt noch mehr dazu ein: „Das Werden und Vergehen im Jahreslauf der Schöpfung ist sinnbildlich für Leben und Tod.“